hexen
Die Düsseldorfer Hexenprozesse

Chronologischer Ablauf

Hexenprozess in Düsseldorf-Gerresheim 1738...

Unser Ziel in Düsseldorf:

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf möge Beschluss darüber fassen, das die zwei als Hexen verurteilten und ermordeten, Gerresheimer Frauen, Helena Curtens und Agnes Olmans, unschuldig gesprochen und öffentlich rehabilitiert werden.

Hier der Antrag vom 27.7.2011 an den OB:

Originalbrief als Fotokopie -->

Antwort Hauptamt an uns vom 7.9.2011 -->

Neuester Stand:

Freitag, 20.April 2012


Bildklick zum vergrößern

Am Freitag fand die Umbenennung des Platzes statt...
Express, Rheinbote und WDR sowie 150 Gäste nahmen teil. Andreas war auch dabei...Ein Thema ist abgeschlossen!
Endlich sind die Hexen rehabilitiert. Nach doch recht kurzer Zeit hat der Rat der Stadt gehandelt. Es war eine gelungene Veranstaltung.

Hier ein Artikel Düsseldorfer Anzeiger vom 25.4.2012 -->

Schöner Artikel auf der Seite www.juechtgraf.de -->

Hier ein Artikel des Express vom 21.4.2012 -->

Hier ein Artikel der Rheinischen Post vom 21.4.2012 -->

Hier das Video des WDR - Fernsehens -->

Mittwoch, 18.April 2012
Am Freitag findet die Umbenennung des Platzes statt...
Anlass für den Rheinboten einen Artikel darüber zu schreiben. Andreas war auch dabei...

Hier ein Artikel des Rheinboten vom 18.4.2012 -->

Dienstag, 3.April 2012
Ende der Gerresheimer Hexenjagd...
Die Hexen sind rehabilitiert...

Nun wird am 20. April um 17 Uhr aus einer namenlosen Fläche ein HelenaCurtens-und-Agnes-OlmansPlatz. Wolfgang Ohneck, Ex-Baas des Heimat- und Bürgervereins Gerresheim, der die Feier mit der Bezirksvertretung ausrichtet,weiß schon jetzt. "Das wird das längste Straßenschild, das es in Düsseldorf je gab. Es soll über 1,5 Meter lang sein."

Hier der Artikel der WZ vom 27.3.2012 -->

Montag, 5.12.2011
"Verdammt und verbrannt"

Durch den unten stehenden Gerresheimer Hexenbeschluss" hat unser Antrag seinen Abschluss gefunden.
Der Autor "Simon Hopf" hat in einem sehr ausführlich recherchiertem Artikel in der Dezemberausgabe der Monatszeitschrift "Mein Rheinland" alles zusammengefasst.

Hier der Artikel als pdf-Datei in separatem Fenster -->

(Der Artikel braucht einige Sekunden zum laden...!)

Mittwoch, 23.11.2011
Gerresheimer "Hexenbeschluss"

Die Bezirksvertretung 7 tagte am 22.11.2011 um 17:00 Uhr im Rathaus Gerresheim, Neusser Tor 12, Sitzungsaal.
Zwei Tagesordnungspunkte wurden freundlicherweise von der Bezirksvertretung vorgezogen.

1. Straßenbenennung nach den Opfern der Gerresheimer Hexenprozesse

2. Resolution zum Thema "Hexenverbrennung in Gerresheim"

Zu Punkt 1:
Die Bezirksvertretung stimmte für eine Benennung des Platzes mit dem "Hexengedenkstein" an der Dreher-/Ecke Schönaustrasse" als "Helena Curtens/Agnes Olmans-Platz". Eine postalische Adresse ist damit nicht verbunden. Damit verbunden ist eine Neugestaltung des Platzes, eine Überarbeitung des in die Jahre gekommenen Gedenksteins, sowie evtl. eine Informationstafel. Durch die Benennung des Platzes wird der Bezug zu den getöteten Frauen deutlicher.

Zu Punkt 2:
Bezirksvorsteher Hanno Bremer verlas eine Resolution, welcher die Bezirksvertretung zustimmte. Demnach gelten beide am 19.08.1738 ermordeten Frauen als unschuldig aus heutiger Sicht, denn es gab und gibt keine Hexen im Sinne der Anklage. Die Resolution stellt fest, das die Ermordung (Verbrennung ) der beiden Frauen auf dem Scheiterhaufen jenseits aller juristischen Fakten und historischen Gegebenheiten aus heutiger Sicht nicht mit dem Gebot der Mescnhlichkeit zu vereinbaren sei - auch unter dem Hintergrund, das im Jahre 1738 die Aufklärung weit fortgeschritten war und dass dies die letzte Hexenverbrennung im Rheinland war. Persönlichkeiten wie Anton Praetorius und Friedrich Spee hatten schon lange vorher Schriften gegen die Hexenprozesse veröffentlicht. Die Bezirksvertretung drückte ihr Bedauern aus und wird der Bürgerinnen aus Gerresheim im Rahmen einer Veranstaltung in 2012 gedenken.

Ich danke der Bezirkvertretung7, bzw. dem Vorsitzenden für die Einladung und die Umsetzung/Unterstützung meines Bürgerantrags.

Damit hat sich nicht nur der Rat der Landeshauptstadt mit dem Fall beschäftigt, sondern auch die regional zuständige Bezirksvertretung.

Ein klasse Erfolg!

Andreas Vogt

RP vom 23.11.2011 zu dieser Sitzung als Fotokopie -->

Freitag, 18.11.2011

Am Donnerstag, dem 17.11.2011 um 13:30 Uhr hat der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf in Mehrheit zu Beginn seiner Sitzung der Opfer der Hexenprozesse namentlich Helena Curtens und Agnes Olmanns gedacht. Damit ist der Rat meinem Bürgerantrag nachgekommen. Ich freue mich und bin der Meinung "Mehr geht nicht".


Video der SPD anklicken

Die Gedenkminute wurde vom Herrn Oberbürgermeister Dirk Elbers, Friedrich G.Conzen und seiner CDU Fraktion nicht umgesetzt, denn man wollte von einem Gedenken "bei vermeintlichen Fehlurteilen im Ratssaal Abstand nehmen". Etliche CDU-Ratsleute verließen demonstrativ den Plenarsaal.

Artikel dazu von der RP -->

Artikel dazu von der BILD -->

Mittwoch, 16.11.2011
Der WDR-Hörfunk brachte heute auch einen Ton-Bericht über die Düsseldorfer (Gerresheimer) Hexenverbrennungen und unseren Antrag...

Hier den Bericht starten >

Mittwoch, 9.11.2011

heute nimmt die kath. Kirche per e-mail Stellung zu den Prozessen und zum Antrag von Andreas Vogt.
Dieser klaren mail ist nichts hinzu zufügen

Die heutige e-mail der kath. Kirche im Wortlaut -->

Dienstag, 8.11.2011

Leider noch keine Einigkeit
Nachdem nun der Anregungs - und Beschwerdeausschuss letzte Woche einstimmig für den Bürgerantrag gestimmt hat, wird die folgende Abstimmung im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf nicht einstimmig ablaufen. Schade.
Einige Mitglieder der CDU Düsseldorf haben mit dem Antrag noch ihre "Bauchschmerzen". Aber vielleicht lassen sich die CDU Mitglieder, Herr Conzen, etc. noch überzeugen. Für Fragen, Informationen, etc. stehe ich gern zur Verfügung !

Ein Artikel in der RP darüber vom 8.11.2011 -->
Ein Artikel der WDR-website vom 4.11.2011 -->

Samstag, 5.11.2011

Auch RTL-West sendete am Donnerstag 3.11. einen Beitrag vom Anregungs- und Beschwerdeausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf über meinen Bürgerantrag.
Es hat bei der Kopie ein bischen geruckelt. Sei's drum...

Hier nun das RTL-Video -->

4.11.2011

Die Bildzeitung kommentiert den Antrag von Andreas Vogt in der heutigen Ausgabe

Hier der Bild-Artikel zum anklicken -->

Die Rheinische Post kommentiert den Antrag in der heutigen Ausgabe

Hier der RP-Artikel zum anklicken -->

3.11.2011

Andreas Vogt:
Heute sprach ich im Anregungs- und Beschwerdeausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf über meinen Bürgerantrag.
Dieser stimmte einstimmig(!!!) für meinen Antrag! Hurra !!!
Dieser geht bald in den Stadtrat und der nimmt sich dieses Themas an. Der Ausschuss empfiehlt dem Stadtrat:
Die Opfer werden sozialethisch rehabilitiert, Straßen oder ein Platz nach den Opfern benannt, die Geschichte aufgearbeitet, der Platz mit dem "Hexengedenkstein" gestaltet, etc....

Der Gegenantrag des Herrn Meisen hatte keine Chance.
Die wochenlange Arbeit hat sich gelohnt.
Grüße
Andreas Vogt

Der WDR hat mit mir ein Video darüber gedreht.

Hier das WDR-Video zum anklicken -->

(Grundlage für die heutige Sitzung)

27.10.2011
Das Rathaus spricht sich gegen die Rehabilitierung zweier 1738 verbrannter Frauen aus. Die Politik dürfe kein Gerichtsurteil aufheben. Auch eine Schuldanerkenntnis durch den Rat hält Dezernent Lohe für "nicht sinnvoll".

Hier der RP-Bericht als Fotokopie -->

24.10.2011
Heutige E-Mail vom Anregungs- und Beschwerdeausschuss
Demzufolge werde ich am Donnerstag, dem 3.11.2011 um 15:00 Uhr, meinen Antrag nach § 24 GO NRW den Ausschussmitgliedern im Rathaus persönlich vorstellen.

Hier die mail als Fotokopie -->

Hier meine info-mail dazu als Fotokopie -->

18.10.2011
Auch die Friedrich Spee Gesellschaft e.V. unterstützt unseren Antrag - ebenso wie die SPD Ratsfraktion und die Ratsfraktion von Bündnis 90 - Die Grünen.

Hier die mail als Fotokopie -->

4.10.2011
Die Frauenberatungsstelle Düsseldorf unterstützt unseren Antrag
Der Brief der Frauenberatung an uns -->
Der Brief der Frauenberatung an OB Elbers -->

Die Geschichte des Gerresheimer Hexenprozesses:
Artikel in der NRZ vom 22.9.2011 -->

Was sagt ein ehemaliger Richter zu den Hexenprozessen? Ein Gespräch mit Clemens-Peter Bösken:
Weiterer Artikel in der NRZ vom 22.9.2011 -->

Ein Artikel der Rheinischen Post über den Antrag von uns, einen Gegenantrag und die Motivation dazu.
Der Artikel in der RP vom 15.9.2011 -->

Diese Seite ist an und für sich eine hommage an alle unsere Freunde, die sich jedes Jahr wieder in Hexen verwandeln und sich und Anderen damit viel Spaß machen.


Es ist auch eine hommage an die vielen "Schreiberhexen" die immer neue und schöne Geschichten schicken.
Hier ist der Platz wo diese Geschichten gut aufgehoben sind.


Natürlich macht Alles einen riesen Spaß, darf man doch nicht vergessen dass wir kein Verein oder Ähnliches sind.
Einfach nur ein bunt zusammen gewürfelter Haufen von Verrückten aus ganz Deutschland.
Die dann irgendwie zu Düsselhexen wurden.


Hier liest man warum und wieso.


Und so werden jedes Jahr neue Geschichten passieren über die wir dann hier erzählen können...